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Jüdische Gemeinden in Bayern

Augsburg

Die Israelitische Kultusgemeinde Schwaben-Augsburg ist eine jüdische Gemeinde. Die Gemeinde ist in der Stadt Augsburg. Es gab schon im Mittelalter eine jüdische Gemeinde in Augsburg.

Die Geschichte von den jüdischen Gemeinden in Augsburg

In Augsburg lebten schon vor langer Zeit jüdische Menschen.
Die erste jüdische Gemeinde gab es spätestens im Mittelalter.

Der erste bekannte jüdische Mann in Augsburg hieß Joseph.
Sein Name wurde im Jahr 1212 aufgeschrieben.

Später wuchs die jüdische Gemeinde.
Im 13. Jahrhundert gab es:

  • einen Friedhof für jüdische Menschen,
  • eine Synagoge, das ist ein jüdisches Gebetshaus,
  • ein Mikwe, das ist ein jüdisches Bad.

Ab dem Jahr 1290 gab es sogar ein jüdisches Tanzhaus.
Die jüdische Gemeinde hatte auch:

  • einen eigenen Ofen zum Brot backen,
  • eine Fleischbank, dort wurde Fleisch verkauft.

Noch heute erinnert ein Ort in Augsburg an die jüdische Menschen.
Dieser Ort heißt „Judenberg“.
Früher gab es noch eine andere Gasse mit jüdischen Familien.
Sie hieß „Judengasse“.
Später wurde sie in Karlstraße umbenannt.

Nicht alle jüdischen Menschen in Augsburg waren Bürger.
Einige lebten nur für kurze Zeit in der Stadt.
Jüdische Menschen brauchten oft Schutz von der Stadt oder von der Kirche.
Sie wurden „Schutzjuden“ genannt.

Israelitische Kultusgemeinde Schwaben-Augsburg

www.ikg-augsburg.com

Fußnoten und Nachweise

  1. Der Holocaust war ein großes Verbrechen.
    Dabei wurden etwa sechs Millionen Jüdinnen und Juden ermordet.

    Das war im Zweiten Weltkrieg von 1939 bis 1945.
    Die Mörder waren die Nationalsozialisten.
    Das waren Adolf Hitler und seine Anhänger.

    Die Nationalsozialisten wollten alle Jüdinnen und Juden in Europa töten.