Fortbildungen und Fachtagungen
Aktuelles: Veranstaltungshinweise
Diese Seite informiert Sie über aktuelle Veranstaltungen im Bereich der Antisemitismusprävention.
Workshop „Virtuelle Normalitäten – Israelbezogener Antisemitismus in digitalen Räumen. Hintergrundwissen und pädagogische Praxis“
Wann: 26. Februar 2026 von 10 bis 14 Uhr
Der Verein democ lädt Interessierte herzlich zu einem Workshop nach München ein, um die neue Handreichung „Virtuelle Normalitäten – Israelbezogener Antisemitismus in digitalen Räumen“ vorzustellen.
Die Veranstaltung rückt digitale Räume als zentralen Ort der Verbreitung antisemitischer Narrative in den Fokus.
Ziel der Handreichung ist es, pädagogische Fachkräfte im Umgang mit israelbezogenem Antisemitismus zu stärken. Neben theoretischen Hintergründen werden konkrete Handlungsempfehlungen sowie drei beispielhafte Unterrichtseinheiten für den Schulalltag präsentiert.
Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung der Handreichung führen Vertr.-Prof. Dr. Marc Grimm und Paola Widmaier in das Thema ein, um anschließend in die gemeinsame Diskussion überzugehen
Zur Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Diese ist bis zum 23. Februar 2026 über das Anmeldeformular oder über anmeldung@democ.de (unter Angabe von Name, E-Mail und ggf. Institution) möglich.
Die Veranstaltung findet in München statt. Der genaue Veranstaltungsort wird mit der Bestätigung der Anmeldung bekannt gegeben. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich.
Rückfragen gerne an anmeldung@democ.de.
Das Projekt wird vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.
Israel-Bilder und Antisemitismus in der deutschen Gesellschaft
Ergebnisse des Projekts und Paneldiskussion zu zukünftigen Vermittlungsstrategien
Wann: 05.02.2026 um 18:15 Uhr
Der Terroranschlag vom 7. Oktober 2023 und der zweijährige Krieg haben die Beziehungen zwischen Israel und seinen arabisch-palästinensischen Nachbarn verändert, aber die Auswirkungen der Krise sind weit über den Nahen Osten hinaus zu spüren. Der gewaltsame Konflikt wird in den deutschen Medien, sozialen Netzwerken und in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen intensiv debattiert und verändert den Diskurs über Israel-Palästina, auch unter jüngeren Menschen.
Im Rahmen des Projekts „Israel-Bilder und Antisemitismus in der deutschen Gesellschaft“ haben wir didaktische Zugänge entwickelt, die Lehrkräfte dabei unterstützen sollen, kulturelle Ausdrucksformen von Antisemitismus in der Popkultur und darüber hinaus systematisch zu thematisieren sowie differenziertere Darstellungen des Verhältnisses zwischen Israel und Palästina im Unterricht zu erörtern. In der Veranstaltung stellen wir ausgewählte Beispiele dieser neuen Ansätze vor und diskutieren zentrale Herausforderungen, denen Lehrkräfte, politische Akteure und wissenschaftliche Fachgemeinschaften gegenwärtig gegenüberstehen.
Im Gespräch sind:
Prof. Dr. Philipp Lenhard (Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur, LMU)
Dr. Michael Mayer (Akademie für Politische Bildung Tutzing)
Bettina Mehić (Lehrkraft am Gymnasium Max-Josef-Stift)
Dr. Ludwig Spaenle (Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe)