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Jüdische Gemeinden in Bayern

IKG Nürnberg

Jüdisches Leben ist fester Bestandteil der Stadt Nürnberg und ihrer Umgebung. Spätestens im 12. Jahrhundert haben sich Jüdinnen und Juden in Nürnberg angesiedelt.

Einzug der neuen Thorarolle

Die Israelitische Kultusgemeinde Nürnberg ist eine Einheitsgemeinde, die keiner der hauptsächlichen Strömungen im Judentum angehört, sondern eine zentrale Gemeinde für Jüdinnen und Juden jeglicher religiösen Ausrichtung in Nürnberg ist. In der Synagoge wird der orthodoxe Ritus beachtet, wie er seit den 1920er Jahren für die Israelitische Kultusgemeinde Nürnberg gilt. 

Mit der Einweihung der Synagoge (1984), dem Bau eines Seniorenwohn- und Pflegeheims und der Eröffnung eines neuen Gemeindezentrums mit Klassenräumen, einem großen Saal, Büros und einem Jugendzentrum (2016) bietet die Israelitische Kultusgemeinde Nürnberg ihren Mitgliedern eine umfassende Infrastruktur, die in den letzten Jahren durch einen koscheren Lebensmittelladen ergänzt wurde. Die Eröffnung eines Kindergartens im April 2025 wird das Angebot abrunden.

Mit rund 2.500 Mitgliedern ist die Israelitische Kultusgemeinde Nürnberg die zweitgrößte Gemeinde Bayerns.

Quellennachweis[1]

Die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Nürnberg

Israelitische Kultusgemeinde Nürnberg K.d.ö.R

ikg-nuernberg.de